Magnesium: Wie du deinen Bedarf deckst & was du bei Einnahme beachten solltest
- susenpalm
- 4. Jan.
- 3 Min. Lesezeit

Magnesium gehört zu den essentiellen Mineralstoffen, die unser Körper für hunderte biochemische Prozesse braucht – insbesondere für den Stoffwechsel, Muskel- und Nervenfunktionen, die Energieproduktion und die Blutzuckerregulation. Studien zeigen immer wieder, dass ein niedriger Magnesiumstatus häufig mit Insulinresistenz, metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes einhergeht (siehe Quellen unten). Doch wie deckt man den Bedarf am besten – über die Nahrung oder durch Supplements? Und worauf sollte man bei Magnesiumpräparaten achten?
Warum Magnesium so wichtig ist
Magnesium spielt eine Rolle bei vielen Körperprozessen:
Aktivierung von Enzymen im Zucker- und Energiestoffwechsel
Unterstützung der Muskel- und Nervenfunktion
Beitrag zur Knochengesundheit
Regulation des Herz-Kreislaufsystems
Einfluss auf Stress- und Hormonreaktionen
Ein Magnesiummangel kann sich bemerkbar machen durch:
Müdigkeit & Erschöpfung
Muskelkrämpfe
Konzentrationsprobleme
Reizbarkeit
Herzrhythmusstörungen
Ungünstige Blutzucker- und Insulinwerte
Magnesium über die Ernährung decken
Die natürlichste und nachhaltigste Art, deinen Magnesiumbedarf zu decken, ist über die Ernährung. Viele Studien zeigen, dass eine magnesiumreiche Ernährung nicht nur Mangel vorbeugt, sondern auch mit einem besseren Stoffwechsel in Verbindung steht.
🥇Magnesiumreiche Lebensmittel
Lebensmittel | Magnesium (mg/100 g) |
Kürbiskerne | ~550 |
Sesamsamen | ~350 |
Leinsamen | ~350 |
Mandeln | ~270 |
Haferflocken | ~130 |
Spinat (gekocht) | ~80 |
Bananen | ~30 |
👉 Eine ausgewogene Ernährung mit Vollkorn, Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten, grünem Blattgemüse und wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln hilft dir, Magnesium auf natürliche Weise zu optimieren.
💊 Magnesium als Ergänzung – wann es sinnvoll ist
Obwohl du über die Ernährung einen Großteil deines Magnesiumbedarfs decken kannst, gibt es Situationen, in denen eine Supplementierung sinnvoll ist:
✅ bei nachgewiesenem Mangel
✅ bei erhöhtem Bedarf (Stress, Sport, Schwangerschaft)
✅ bei Stoffwechsel- oder Verdauungsproblemen
✅ bei Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Diuretika)
Wichtig: Ein Supplement sollte idealerweise immer nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt erfolgen, vor allem bei Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme.
🧵 Verschiedene Magnesiumformen – welche sind die besten?
Magnesiumpräparate gibt es in vielen chemischen Formen – sie unterscheiden sich in Aufnahme (Bioverfügbarkeit), Verträglichkeit und Wirkung.
✅ Magnesiumcitrat
Sehr gute Aufnahme
Gut wirksam bei Verdauungsproblemen/Verstopfung
Häufige Wahl für die Stoffwechsel-Optimierung
✅ Magnesiumglycinat
Hoch bioverfügbar & gut verträglich
Besonders geeignet bei Stress, Schlafproblemen oder Muskelentspannung
✅ Magnesiumchlorid
Sehr gut löslich
Wirksam für Alltag & Stoffwechsel
⚠️ Magnesiumoxid
Häufig in günstigen Präparaten
Schlechtere Aufnahme, kann aber zum Magenschonenden Einsatz oder bei Verstopfung genutzt werden
💡 Kurz erklärt:
Die Bioverfügbarkeit (also wieviel letztendlich im Körper ankommt) ist bei organischen Formen wie Citrat oder Glycinat meist besser als bei anorganischen wie Oxid.
⚠️ Dosierung – wie viel Magnesium braucht man?
Die tägliche Magnesiumzufuhr hängt von Alter, Geschlecht und Lebensumständen ab. Richtwerte sind (DGE / europäische Empfehlungen):
Erwachsene Männer: ca. 350 mg/Tag
Erwachsene Frauen: ca. 300 mg/Tag
Schwangere/Stillende: etwas höher
👉 Tipps zur Dosierung bei Supplementen:
Beginne mit einer niedrigeren Dosis (z. B. 200–300 mg) und steigere bei Bedarf
Nimm Magnesium über den Tag verteilt (z. B. morgens & abends), weil große Mengen auf einmal schlechter aufgenommen werden
Bei Verdauungsproblemen kann es helfen, Abends oder nach dem Essen einzunehmen
🚨 Nebenwirkungen & Risiko – was du beachten solltest
Magnesium ist bei gesunden Menschen gut verträglich. Zu hohe Dosen können aber führen zu:
Durchfall
Übelkeit
Blähungen
In seltenen Fällen (z. B. bei schweren Nierenproblemen) kann eine zu hohe Magnesiumzufuhr problematisch sein – daher gilt:👉 Vor allem bei Vorerkrankungen ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Fazit: Magnesium clever einsetzen
✔ Eine magnesiumreiche Ernährung ist die Basis
✔ Bei Verdacht auf Mangel kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein
✔ Achte auf Bioverfügbarkeit & Verträglichkeit der Form
✔ Zu hohe Dosen führen häufig zu Verdauungsbeschwerden
✔ In Kombination mit einer bewussten Ernährung kann Magnesium helfen, den Stoffwechsel und insbesondere die Blutzucker-Regulation zu stabilisieren
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📚 Wissenschaftliche Quellen
Vormann J, et al. Magnesium and Diabetes — A Review. Nutrients. 2015;7(9): 6995–7022. DOI:10.3390/nu7095388.
Guerrero-Romero F, et al. Low serum magnesium levels and metabolic syndrome. Arch Med Res. 2008;39(8): 818–22.
Barbagallo M, et al. Role of Magnesium in Insulin Action, Diabetes and Metabolic Syndrome. J Am Coll Nutr. 2003;22(2): 111-6.
Bahn A, et al. Magnesium supplementation in metabolic syndrome. Clin Nutr. 2018;37(4): 1332–1342.
Rosanoff A, et al. Medical Importance of Ensuring Adequate Magnesium Intake. Nutrients. 2012;4(11): 1755–77.



